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Was Sie schon immer über die Kartoffel wissen wollten

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Copyright: Cornerstone/pixelio


Sie zählt weltweit zu den wichtigsten Kulturpflanzen -
die Kartoffel (bot. Solanum tuberosum).

Botanik

Die Kartoffel gehört zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanacea) wie auch Tomate oder Aubergine.

 

 

Copyright: Christoph Dietz/pixelio

Geschichte

Die Andenpflanze wurde bereits seit dem 3. Jahrhundert nach Chr. von den dortigen Einwohnern zu Nahrungszwecken genutzt. Die spanischen Eroberer brachten die Kartoffelpflanze 1565 nach Europa. Dort fand sie wegen ihrer attraktiven Blüte zunächst als Zierpflanze Eingang in die Gärten der Reichen. Der Botaniker Carolus Clusius brachte die Kartoffel 1589 schließlich nach Deutschland. Doch bis zu ihrer Nutzung als Nahrungsmittel war es noch ein weiter Weg. Zum einen musste der "Widerstand" der Bevölkerung gegen die unbekannte Frucht überwunden werden, zum anderen galt es auch geeignete Anbaumethoden zu entwickeln. Eine Vorreiterrolle spielte der Preußenkönig Friedrich II., der mit einer List der Kartoffel zum Durchbruch verholfen haben soll: Er ließ die Felder bewachen, um den "Wert der Kartoffel" zu betonen, die daraufhin zum Ziel der Begierde der Bauern und Städter wurde. Auch der weitere Weg der Kartoffel zum Grundnahrungsmittel war immer wieder durch Rückschläge geprägt. Dazu gehörte die Braunfäuleepidemie 1845 in Irland, die dort zu einer verheerenden Hungersnot führte. Dennoch: Heute gewinnt die Kartoffel als gesundes Lebensmittel und als Rohstofflieferant weltweit an Bedeutung.

 

Copyright: Michael Hirschka/pixelio

Anbau in Deutschland

Im Jahr 2009 wurden 267 400 Hektar mit Kartoffeln bestellt. Die Bundesländer mit der größten Anbaufläche sind Niedersachsen (ca. 40 %) gefolgt von Bayern (ca. 20 %) und Nordrhein-Westfalen (ca. 10 %). Von den weltweit rund 5 000 Sorten sind in Deutschland ca. 250 für den Anbau zugelassen.

Pro-Kopf-Verbrauch

Kartoffeln und Kartoffelprodukte gehören zu den wichtigsten Lebensmitteln in den deutschen Haushalten. Dabei nimmt der Verbrauch an frischen Kartoffeln zu Lasten von verarbeiteten Produkten ab. Wurden (nach ZMP-Angaben) im Jahr 1990/91 noch insgesamt 75 kg pro Kopf verbraucht, sank die Zahl im Jahr 2007/08 auf  60,7 kg. Dabei ist die Kartoffel nicht nur gesund, sondern auch ausgesprochen vielseitig zu verarbeiten. 100 Gramm Kartoffeln enthalten  ca. 78 g Wasser, ca. 18 g Kohlehydrate, rund 2 g Eiweiß, etwa 2 g Ballaststoffe, 0,1 g Fett und rund 1 g Mineralstoffe sowie Vitamine -allem voran Vitamin C. Der Energiegehalt ist mit etwa 70 kcal /100g rohe Kartoffeln gering. 


 

Copyright: Maria Lanznaster/pixelioVerarbeitung

Ob als Salzkartoffel, Ofenkartoffel, Gratin, Püree, Suppe oder Salat - die Verwendungsmöglichkeiten sind (fast) unbegrenzt. Hilfe und Anregungen bieten Kartoffelkochbücher, aber auch diverse Internetseiten, auf denen für jeden Geschmack und jedes Kochtalent etwas zu finden ist. Viel Spaß beim Stöbern und Kochen!